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Kündigung: 5 Dinge, die man als Arbeitgeber beachten muss

Kündigungen unterstehen in der Schweiz, im Gegensatz zu anderen Ländern Europas, dem Prinzip der Kündigungsfreiheit. Entsprechend können Kündigungen deshalb aus beliebigen Gründen ausgesprochen werden. Um in keine arbeitsrechtlichen Stolperfallen zu geraten, sollte man als Arbeitgeber dennoch Kündigungsschutz, -fristen und Termine einhalten.

Damit die Kündigung eines Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber für das Unternehmen keine rechtlichen Konsequenzen hat, sollten sich Arbeitgeber an folgenden 5 Punkten orientieren:

  1. Kündigungsfristen
  2. Empfangsbestätigung der Kündigung
  3. Missbräuchlicher Kündigungsgrund
  4. Kündigungsschutz: Militär, Krankheit und Schwangerschaft
  5. Diskriminierung
  1. Kündigungsfristen

Kündigungen gelten erst dann als rechtens, wenn der Empfänger sie auch erhalten hat. Klingt simpel, kann aber leicht zu Problemen führen. Beispielsweise wenn die Kündigung, als Einschreiben verschickt, von der Post nicht zugestellt werden kann und entsprechend abgeholt werden muss. Dies ist meistens der Tag nach der eigentlichen Zustellung durch die Post. Somit verschiebt sich auch der mögliche Empfang durch den Gekündigten um einen Tag nach hinten.

Denn bei Kündigungen gilt: Nicht das Versanddatum, sondern das Empfangsdatum ist relevant. Kommt eine Kündigung verspätet an, verlängert sich das Arbeitsverhältnis bis zum nächsten Kündigungstermin.

  1. Empfangsbestätigung der Kündigung

Aufgrund der Gegebenheiten in Punkt 1 sollte man als Arbeitgeber sicherstellen, dass Kündigungen nachweislich empfangen werden. Dazu hat man mehrere Möglichkeiten: Einschreiben, Quittierung des Empfangs durch den Gekündigten oder persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens in Anwesenheit von Zeugen.

  1. Missbräuchliche Kündigung

Wie bereits erwähnt, gilt in der Schweiz gilt das Prinzip der Kündigungsfreiheit. Obwohl eine Kündigung grundsätzlich aus beliebigen Gründen ausgesprochen werden kann, gibt das Gesetz eine Liste mit verwerflichen Gründen vor. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, jemandem aufgrund seiner Aktivitäten in einer Gewerkschaft zu kündigen. Wobei zu beachten ist, dass diese Liste nicht abschliessend ist und fortlaufend von Richtern ergänzt werden kann.

Missbräuchliche Kündigungen sind dennoch gültig. Allerdings hat die betroffene Partei (Kündigungen können auch vonseiten des Arbeitnehmers missbräuchlich sein) die Möglichkeit, eine Entschädigung zu verlangen. Dies allerdings nur, wenn sie bis zum Ablaufen der Kündigungsfrist schriftliche Einsprache erhebt und innert 180 Tagen eine Klage einreicht. Eine Entschädigung kann bis maximal sechs Monatslöhne betragen.

  1. Kündigungsschutz

Es gibt Zeiten oder Situationen, in denen dem Arbeitnehmer nicht gekündigt werden darf – sogenannte Sperrfristen, die durch einen Sperrgrund ausgelöst werden. Wird dennoch eine Kündigung während einer Sperrfrist ausgesprochen, ist diese ungültig. In der Schweiz gelten folgende Sperrgründe und dazugehörige Fristen:

  • Schweizerischer Militär-, Schutz- oder Zivildienst: während der gesamten Dauer des Dienstes.
    • Dauert der Militär-, Schutz- oder Zivildienst länger als elf Tage, beginnt die Sperrfrist 4 Wochen vor dem Dienstantritt und geht bis 4 Wochen nach Beendigung des Dienstes.
  • Unverschuldete Krankheit oder Unfall: während der gesamten Abwesenheit und auch bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit.
    • Die maximale Dauer der Sperrfirst bei Krankheit oder Unfall ist abhängig vom Dienstjahr des Arbeitnehmers:
      Dienstjahr: 30 Tage
      2. bis und mit 5. Dienstjahr: 90 Tage
      Ab 6. Dienstjahr: 180 Tage
  • Schwangerschaft und Geburt: während der gesamten Schwangerschaft und bis 16 Wochen nach der Geburt. Dabei ist zu beachten, dass die Sperrfrist ab dem 1. Tag der Schwangerschaft und auch bei Unkenntnis über die Schwangerschaft gültig ist.
  • Beteiligung an Hilfsaktion im Ausland: während des gesamten Einsatzes

Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine Kündigung vor der Sperrfrist ausgesprochen wird, während der Kündigungsfrist aber ein Sperrgrund eintritt. Die Kündigung ist dann zwar gültig, allerdings wird die Kündigungsfrist unterbrochen und erst fortgesetzt, wenn der Sperrgrund wegfällt. Beispiel: Sie kündigen Ihrer Arbeitnehmerin, die seit einem Jahr bei Ihnen arbeitet. Diese hat zwei Wochen nach der Kündigung einen Unfall. Die Kündigungsfrist wird dann für 30 Tage unterbrochen und nach Ablauf dieser Sperrfrist weitergeführt. Ihre Angestellte verlässt das Unternehmen dann nicht nach der offiziellen Kündigungsfrist, sondern nach der offiziellen Kündigungsfrist plus 30 Tage.

  1. Diskriminierung

Es ist wichtig sicherzustellen, dass eine Kündigung nicht geschlechterspezifisch begründet oder als Racheakt auf eine offiziellen Beschwerde wahrgenommen wird. Denn eine Kündigung ist gemäss Gleichstellungsgesetz anfechtbar, wenn sie ohne begründeten Anlass auf eine interne Diskriminierungsbeschwerde oder eine Kontaktaufnahme zur Schlichtungsstelle oder zum Gericht durch den Arbeitnehmer erfolgt. Allerdings muss die Kündigung vor Ablauf der Kündigungsfrist angefochten werden, ansonsten ist sie wirksam.

Kommt es hingegen zur Anklage und zur Entscheidung durch das Gericht, kann es neben dem Freispruch zu folgenden Konsequenzen kommen: Der Arbeitnehmer kann auf Wiedereinstellung klagen (dies ist sehr selten der Fall) oder eine Entschädigung von maximal 6 Monatslöhnen verlangen.

Um etwaige rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, ist es als Arbeitgeber wichtig, über die besonderen Fristen, Termine und Sperrgründe bei einer Kündigung Bescheid zu wissen. Weitere Informationen und Aspekte, die man bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses beachten muss, finden sich im OR Art. 335.

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Schorno
sagte am Oktober 12, 2017 at 5:46 pm :

Das ist ja alles gut und Recht, aber wie sieht das mit den Temporären unbefristeten Arbeitsverhältnissen aus, haben die genau die gleichen Rechte?

LG
B.Schorno

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Oktober 13, 2017 at 9:21 am :

Guten Tag Herr Schorno, meinen Sie temporäre Arbeitsverhältnisse. Grundsätzliche gilt es hier die selben Dinge zu beachten. Freundliche Grüsse.

Gütermann
sagte am Oktober 24, 2017 at 7:38 am :

Danke für die Informationen!
Was ist mit dem Firmeneigentum wie Laptop, etc.
Trotz des vereinbarten Aufhabungsvertrages und des Verzichts auf jegliche weiteren Forderungen ist der Arbeitnehmer nach meiner Zahlung der Abfindung nicht bereit dazu mein Firmenmaterial zurück zu geben! Was kann ich da tun?
Freundliche Grüsse

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Oktober 24, 2017 at 9:01 am :

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Kommentar. Das Firmenmaterial ist Eigentum der Firma und ist diesem an den Arbeitgeber zurückzugeben. Viellleich helfen Ihnen diese Infos: https://www.arbeits-recht.ch/kuendigung-entlassung-beendigung-arbeitsverhaeltnis/folgen-der-beendigung-des-arbeitsverhaeltnisses#a3, freundliche Grüsse, Mathias Steger

Christian Rangers
sagte am Oktober 26, 2017 at 6:17 pm :

Bin über 60 Jahre(geboren 23.03.1957). Habe ich einen Kündigungschutz, wegen meines Alters? Danke für die Auskunft.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 1, 2017 at 10:40 am :

Guten Tag Herr Rangers, vielen Dank für Ihr Kommentar. Betreffend Kündigung von älteren Arbeitnehmenden gab es einige Bundesgerichtsentscheidungen. Hier finden Sie einige Informationen:
https://www.handelskammerjournal.ch/de/schweizer-bundesgericht-staerkt-kuendigungsschutz-aelterer-arbeitnehmer
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-bisschen-schutz/story/25362387
Ich hoffe, diese Informationen sind hilfreich.
Freundliche Grüsse
Mathias Steger

Massimo
sagte am November 9, 2017 at 10:08 pm :

Ich wurde gekündigt auf Ende Jahr
Jetzt hab ich rausgefunden das der Produktionsleiter es veröffentlicht hatt in der Produktionsitzung darf er das ohne meine Zustimmung normal geht das niemand was an

Antworten
Müller
sagte am November 12, 2017 at 1:52 am :

Wenn ich kündige in der Probezeit sind es ja 7 Tage Kündigungsfrist. Nur ist es so, dass ich regelrecht fertig gemacht wurde und gemobbt. Was kann ich machen, damit ich die 7 Tage nicht antretten muss?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:23 pm :

Guten Tag Frau Müller, vielen Dank für Ihr Kommentar, wenn wichtige Gründe vorliegen, besteht auch die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung, bei der die Kündigungsfrist nicht eingehalten werden muss. Es wird dafür jedoch nötig sein, dies auch zu beweisen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Mathias von JobCloud

Stephan Sommer
sagte am November 12, 2017 at 7:51 am :

Ich wurde fristlos gekündigt weil ich in der Krankheit mit Zeugnis zwei Tage nicht gemeldet habe Ok das sehe ich ein! Die Kündigungsfrist beträgt 7 Tage innerhalb der Probezeit und jetzt meine Frage im Personalstudio wirft man mich allerdings schon nach zwei Tagen raus hätte ich nicht das Recht hier auch 7 Tage zu bleiben?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:21 pm :

Guten Tag Herr Sommer, bei wichtigen Gründen kann die Kündigung auch fristlos ausgesprochen werden und in diesem Fall kommen die 7 Tage Kündigungsfrist nicht zur Anwendung. Ich hoffe, wir konnten damit helfen. Mit freundlichen Grüssen, Mathias von JobCloud

Roman Blahus
sagte am November 17, 2017 at 12:01 pm :

Hallo,
ist alles nicht so klar. Mein Arbeitgeber möchte mir mein Lohn nicht zahlen, immer mit 2 Mt. Verspätung und mehreren Versuchen mit Ihm zu dorechen. Dazu habe ich rausgefunden, das er mir AHV abzieht aber nicht an Kasse zahlt !!!
Kann ich fristlos kündigen? (bin in Stundenlohn angestellt). Meine Kolegin hat ein Monatslohn und die gleiche Sorge. Über mehr als 1 Jahr wird an Kasse nicht überwiesen aber von ihrem Lohn abgezogen. Kann sie auch fristlos kündigen?
Danke

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:25 pm :

Guten Tag Herr Blahus, bei schwerwiegenden Gründen, wie etwa Nichtbezahlung des Lohns, besteht durchaus die Mögichkeit einer fristlosen Kündigugng. Beste Grüsse, Mathias von JobCloud

ismail h.
sagte am November 17, 2017 at 11:17 pm :

hallo ich habe eine frage. ich bin seit ca. 1 jahr bei einer firma im stundenlohn angestellt. jetzt habe ich aber ein neues jobangebot erhalten wo ich schon in weniger als 2 monaten meine arbeit antreten könnte. wie sieht es da aus wenn ich die kündigungsfrist beim alten arbeitgeber nicht einhalte? kann ich dafür probleme bekommen?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:19 pm :

Guten Tag, gründsätzlich gilt es die Kündigungsfrist einzuhalten, darauf kann der Arbeigeber bestehen, vielleicht haben Sie jedoch die Möglichkeit, sich einvernehmlich mit der Firma zu einigen. Freundliche Grüsse, Mathias von JobCloud

Huber
sagte am November 18, 2017 at 2:01 pm :

Ich bin angestellt seit Nov. 2007 – Aenderungskündigung per 28.02.18 – soweit alles klar –
Frage: Was gelten beim neuen Vertrag per 1.03.18 für Kündigungsfristen? gilt das Arbeitsverhältnis seit Nov 2007 (Kündigungsfrist 3 Monate oder beginnt ein neues Arbeitsverhältnis per 1.03.2018 und somit 1 Monat Kündigungsfrist?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:26 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Kommentar. Was meinen Sie genau mit Änderungskündigung?

Huber
sagte am November 22, 2017 at 10:09 am :

Aenderungskündigung – Kündigung des Arbeitsvertrages per 28.02.18 – neuer Vertrag 40% ab 1.03.2018

Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 24, 2017 at 3:26 pm :

Grundsätzlich gilt in Ihrem Fall Folgendes: Nach der Probezeit gelten die Regelungen gem. OR 355c. Massgebend sind dabei die Dienstjahre ab Stellenantritt. Verschiedene aneinandergehängte Arbeitsverträge mit demselben Arbeitgeber werden zusammengezählt. D.h. es gibt keine neue Kündigungsfrist. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.
Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud AG

Blake
sagte am November 21, 2017 at 3:39 pm :

Hallo… ich war 7 Monate Krank geschrieben und wurde jetzt freigestellten. Ich habe keine Ferien bezogen. Kriege ich meine Ferien ausbezahlt?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 24, 2017 at 3:24 pm :

Guten Tag! Vielen Dank für Ihr Kommentar. Hier gilt folgende Grundsatzregel: Hat ein Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Freistellung noch ein Ferienguthaben, dann muss er dies mit der Zeit der Freistellung beziehen, sofern die Freistellungsdauer das Ferienguthaben stark übersteigt. Er hat im Fall der Kompensation keinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung.
Wurden die Ferien bei Ihnen aufgrund von Krankheit gekürzt?
Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Manuela
sagte am Dezember 10, 2017 at 3:38 pm :

Ich habe da eine Frage.habe seit dem 1 Dezember einen Koch der ist in der Probe Zeit . Ich denke das er auf krank oder Unfall aus ist . Wie lange muss ich bezahlen und gelten die 7 Tage Kündigung noch.
Danke

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 12, 2017 at 3:43 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich empfehle Ihnen gerne unseren Beitrag zum Thema Probezeit:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/07/fakten-zur-probzeit/
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Paul
sagte am Dezember 11, 2017 at 2:19 pm :

Guten Tag

Ich habe auf den 30.11.2017 meine Kündigung abgegeben, bin jetzt aber krank und es ist noch unklar wie lange.
Darf mein Arbeitgeber meine Kündigungsfrist verlängern? Kündigungsfrist wäre 30 Tage, also bis 30.12.2017. Ich habe aber schon eine neue Stelle per 03.01.18

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 12, 2017 at 3:41 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wenn Sie gekündigt als Arbeitnehmer gekündigt haben, verlängert sich die Kündigungsfrist im Falle von Krankheit nicht. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Marina
sagte am Dezember 16, 2017 at 9:04 pm :

Gilt eine Kündigung auch, wenn das Geschäft schliesst, jedoch der Arbeitgeber privat noch weiter macht?
Freundliche Grüsse

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 18, 2017 at 11:27 am :

Guten Tag, danke für Ihr Kommmentar. Ja, eine Kündigung kann auch in diesem Fall ausgesprochen werden. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Tania
sagte am Dezember 28, 2017 at 6:46 pm :

Guten Tag, habe ich gut verstanden… wan man bei Suva hat gemeldete Unfal darf man ihm im erste dienstjahr nach 30 Tage kündigen???

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Januar 5, 2018 at 6:25 pm :

Guten Tag. Sie dürfen immer kündigen, müssen jedoch die Kündigungsfrist einhalten. Haben Sie weitere Fragen? Herzliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud.

Ehemaliger IBMler
sagte am Dezember 29, 2017 at 6:33 pm :

Ich (Grenzgänger, 59 Jahre) wurde ueber einen miserablen Sozialplan von der IBM CH entsorgt. Da braucht man keine Begründung mitliefern. Gleichzeitig muss ich mitbekommen wie ein Schweizer Kollege, von einem anderen Team, meinen Job nach und nach übernimmt. Soviel zum Schweizer Antidiskriminierungs-Verbot. Das ein Konzern sich auf so hinterhältige Art sich der Grenzgänger erledigt ist schon fast kriminell und das Schweizer Arbeitsrecht nichts wert. Politik+Konzerne=Mafia

Antworten
Elena
sagte am Januar 1, 2018 at 3:08 pm :

Kanton genf wenn ein angestellter sich immer wieder lrank schreibt nach wieviele wochen kan man ihn kundigen ?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Januar 4, 2018 at 11:04 am :

Guten Tag, dabei ist die gewöhnliche Kündigungsfrist einzuhalten, ausser Sie sind der Meinung, dass wichtige Gründe für eine fristlose Kündigung vorliegen. Diesbezügilch darf ich Ihnen unseren Beitrag empfehlen: https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/11/fristlose-kuendigung-7-dinge-die-man-wissen-muss/
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Kälin Corinne
sagte am Januar 5, 2018 at 1:06 am :

Wer diskriminiert oder gemobbt wird, sollte ich unbedingt Hilfe holen bzw. sich wehren bevor er eine Kündigung erhält. Da kann man den Schaden nur noch begrenzen und nicht mehr beheben. Möglich ist eine Klage wegen missbräuchlicher Kündigung, wenn man infolge einer Mobbingklage die Stelle verliert oder wenn der Arbeitgeber die Klage nicht ernst nimmt vor der Kündigung und seine Fürsorgepflicht verletzt. Lassen Sie sich beraten von jemandem, der das Arbeitsrecht und die Dinge in den Betrieben gut kennt. Anwälte sind teuer und oft weit von der Praxis entfernt. Es lohnt sich (finaziell und aufwandmässig bezüglich Energie, Zeit, usw.) mit einer Fachstelle erst zu sprechen um eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen.

Antworten
Gray
sagte am Januar 15, 2018 at 7:43 am :

I received my Kuendigungsbrief for a temporary position on the 12th January 2018 by email informing me that my contract will end on the 31st January. Should this not have been sent einschreiben before the end of December? Am I therefore entitled to receive a salary until the end of February in order to adhere to the one month Kuendigungsfrist?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Januar 26, 2018 at 11:53 am :

Hello, it depends on the contract conditions of your temporary agreement, since these have different rules. Usually a temporary position cannot be ressolved.
I recommand you this article:
http://www.schweizer-arbeitsrecht.ch/de/faq/kann-ein-befristeter-arbeitsvertrag-vorzeitig-gekuendigt-werden
I hope this helps

Honey
sagte am Februar 1, 2018 at 1:42 pm :

Guten Tag

Wie sieht es mit der erhaltenen Kündigung nach den 90 Tagen Krankheitsabwesenheiten aus? “Weiterhin Krankgeschrieben auf unbestimmte Zeit.” Bedeutet es man muss nach der Genesung erneut arbeiten gehen um die Kündigunsfrist nach holen oder lauft die Kündigungsfrist ab ? -Für wie lange erhalte ich meinen vollen Gehalt?

Lg. Honey

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Februar 2, 2018 at 5:26 pm :

Hello, ich habe für folgende Informationen gefunden:
Kündigungsschutz:
Der Arbeitnehmer ist während der Dauer der Arbeitsverhinderung für eine bestimmte Zeit (Sperrfrist) vor Kündigung geschützt. Eine solche Sperrfrist gibt es jedoch erst nach Ablauf der Probezeit. Das Gesetz (Art. 336c OR) sieht folgende Sperrfristen vor:
im 1. Dienstjahr: 30 Tage
im 2. bis und mit dem 5. Dienstjahr: 90 Tage
ab dem 6. Dienstjahr: 180 Tage
Eine Kündigung, die während der Sperrfrist erfolgt, ist nichtig, d.h. ungültig. Der Arbeitgeber muss das Arbeitsverhältnis somit bei Rückkehr des Arbeitnehmers an den Arbeitsplatz oder nach Ablauf der Sperrfrist erneut kündigen, um dieses rechtsgültig auflösen zu können. Andernfalls läuft der Vertrag normal weiter.
Tritt die Arbeitsverhinderung erst nach einer bereits erfolgten Kündigung ein, so wird die Kündigungsfrist unterbrochen. Sie läuft erst nach der Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit bzw. nach Ablauf der Maximaldauer der Sperrfrist weiter.
Die Arbeitsverhinderung muss unverschuldet eingetreten sein. Die Sperrfristen gelten auch nur dann, wenn die Kündigung durch den Arbeitgeber erfolgt. Kündigt der Arbeitnehmer selbst, kann er sich nicht auf eine Sperrfrist berufen. Dies gilt auch, wenn das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde.
Ob der Arbeitnehmer während der Zeit der Arbeitsverhinderung Anspruch auf Lohn oder auf Versicherungsleistungen hat, entscheidet sich nach den Bestimmungen über die Lohnfortzahlung.

Ich kann auch noch diesen Beitrag empfehlen:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/11/fristlose-kuendigung-7-dinge-die-man-wissen-muss/

Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

bb
sagte am Februar 1, 2018 at 6:47 pm :

was ist wen ich ein Lehrling bin und mir 3 Monate vor Abschluss gekündigt wird ??
danke für die Antwort

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Februar 2, 2018 at 5:24 pm :

Hello. Also: Grundsätzlich ist der Lehrvertrag ein befristeter Vertrag, der ohne Kündigung zum vereinbarten Zeitpunkt endet. Während der dreimonatigen Probezeit kann man mit siebentägiger Kündigungsfrist aus dem Vertrag aussteigen. Danach gibt es nur noch die fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen, also wenn es grobe Verfälle gab. Liebe Grüsse, Mathias von JobCloud

Ivana
sagte am Februar 2, 2018 at 11:31 am :

Hallo zusammen, mich interessiert:
Habe eine mündlich Zusage für eine Festanstelleung bekommen, bin als Temporär derzeit tätig.
Ich wollte fair sein und habe ihnen bevor ich unterschrieben habe gesagt das ich im 3. Monat schwanger binn, daraufhin hat die Firma ihr Angebot für eine Festanstellung zurück gezogen.
Meine Frage ist, dürfen die das rechtlich gesehn überhaupt?!
Vielen Dank

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Februar 5, 2018 at 12:08 pm :

Guten Tag, das ist eine schwierige Frage. Eigentlich dürfen im Bewerbungsverfahren Fragen zu persönlichen Verhältnissen und Schwangerschaft nicht gestellt werden.
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/recruiting-fauxpas
Sie haben es in diesem Fall jedoch selber angesprochen und im Prinzip ist das Unternehmen leider nicht gezwungen, Sie einzustellen. Vielleicht versuchen Sie es aber nochmal im Gespräch. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg, Mathias von JobCloud

Brigitte
sagte am Februar 4, 2018 at 12:39 am :

Im Vertrag steht: Kündigungsfrist im 2. Dienstjahr sind 3 Monate, wieviele Monate habe ich im 1. Dienstjahr? Freundliche Grüsse

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Februar 5, 2018 at 12:01 pm :

Guten Tag Frau Heim, im Vertrag muss auch stehen, wieviele Monate Sie im ersten Jahr haben. Das könnte auch weniger sein als im zweiten Jahr. Viele Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Helga Schwendeler
sagte am Februar 4, 2018 at 9:12 am :

Meine Angestellte Februar 2017 hatte eine OP am Knie , künstlisches Gelenk. Im November bis Dezember, startete sie auf eigenen Wunscgh einen Arbeitsversuch, welcher von der SUVA vollstens übernommen wurde.Seit Januar 2018 arbeitet sie bei einen Arbeitsvertrag von 90% ein Pensum von 50%. Jedoch kann sie die erwartete Leistung nicht erbringen. Meine Frage wäre, ob ich ihr jetzt kündigen kann, oder erst nach Einstufung des zuständigen Arzte, welcher im März die genaue Entsteigerung ihres Pensums festlegt.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Februar 5, 2018 at 6:05 pm :

Guten Tag Frau Schwendeler. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall die Einstufung der Ärzte abwarten und sich mit der SUVA unterhalten. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Hi
sagte am Februar 9, 2018 at 10:16 pm :

Guten Tag
Ich arbeite seit 7Jahre bei gleiche Firma und ich habe viel internes Gruppen gewechselt. Das Letzte mal wurde mir versprochen wenn ich die Gruppe wechsle mehr Lohn und wenn es Probleme gibt kann ich wieder zurück zu vorherigen Gruppe. Allerdings Löhn wurde mal vergessen zu erhöhen aber es ist jetzt erhöht worden. die Arbeit die ich machen muss ist sehr hart. ich muss ganzen Tag stehen und Ventile sind sehr schwer bis zu 20Kg pro Stück diese muss ich von Hand aus dem Kisten holen und durch das werden die Rückenschmerzen immer wie schlimmer. ich war ein mal eine Woche lang Krank geschrieben. als ich wieder zur Arbeit ging habe den CHEF auf Gruppen wechseln angesprochen. diese sagt mir nichts. zwei Tage später wurde ich in einen Zimmer geholt und von GC und ML die 1. Verwarnung und Kündigung bedroht. ich bin Sprachlos und es geht mir sehr schlecht seit dem. ich habe vernommen das es bei meinen Vorherigen Mitarbeiter alle drei Mitarbeiter wurden Bedroht mit Verwarnungen Kündigungen bis diese zwei eine sogar Vier Monate lang wegen Depressionen ins Klinik mussten. Ich fühle mich durch das diskriminiert enttäuscht Ausgenützt bedroht und werde erpresst die schwere Arbeit zu machen. es werden mir Sachen von GC unterstellt und ich werde von IHM gemobbt.

Was kann ich tun? ich möchte die Firma Anzeigen und Schmerzgeld verlangen.

Antworten
Rebekka Hänggi
sagte am Februar 19, 2018 at 10:35 am :

Guten Tag
Ich empfehle Ihnen, sich als erstes an das HR zu wenden und/oder dort zu fragen, ob es eine Vertrauensperson im Unternehmen gibt. Mit dieser können Sie sich über Ihr Empfinden unterhalten und schauen, wie es weiter gehen kann. Falls Sie privat eine Rechtsschutzversicherung haben, erkundigen Sie sich doch auch dort über Ihre Möglichkeiten. Viel Erfolg!

Sandra Hurni
sagte am Februar 12, 2018 at 1:17 pm :

Guten Tag,
Ich bin in der Probezeit und habe Probleme mit meiner Chefin. Wenn ich nun kündige, ohne einen neuen Job zu haben, werde ich dann vom Arbeitsamt 50 Tage gesperrt?

Antworten
Rebekka Hänggi
Rebekka Hänggi
sagte am Februar 19, 2018 at 10:38 am :

Guten Tag
Klären Sie das am besten vorzeitig beim RAV ab. Meistens ist es so, dass wenn der Mitarbeitende selber kündigt ohne konkreten Vorfall und noch keine neue Anstellung gefunden hat, auch entsprechende Sperrtage verhängt werden. Freundliche Grüsse

Mia Frutiger
sagte am März 2, 2018 at 3:08 pm :

Hallo
Einer unserer Mitarbeiter war 6 Wochen zu 100% Krankgeschrieben. Wir möchten eine Kündigung aussprechen. Ist dieser MA eine gewisse Zeit NACH seiner Krankheit geschützt? Er arbeitet seit 12.2.18 wieder 100%.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am März 2, 2018 at 5:05 pm :

Guten Tag Frau Frutiger, also, während der Krankheit darf der Arbeitnehmer aufgrund der Sperrfrist nicht gekündigt werden, danach aber schon. Freudnliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Drese
sagte am März 6, 2018 at 4:51 pm :

Hallo, ich habe vor etwa vier Wochen zur meinem Chef gesagt, dass falls mein Chef de Service bleiben würde, werde ich auf Saisonende künden. Es würde mir mehrfach nah gelegt meine Kündigung schrifftlich zu machen. Was ich aber nicht tat, da es im Raum gestanden ist, dass unserer Chef de Service gehen würde. Somit war für mich klar, dass ich nicht künden. Nun ist Chef de Service weg und ich habe letzte Woche Bestätigung meine Kündigung bekommen. Kann ich etwas dagegen tun?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am März 9, 2018 at 10:39 am :

Hallo. Danke für Ihre Frage. Also, wenn Sie offiziell schon gekündigt haben, dann ist diese Kündigung rechtsgültig. Nur wenn dein Arbeitgeber einverstanden ist, kann diese also wieder zurückgezogen werden.
Diebezüglich empfehle ich folgenden Link:
https://www.beobachter.ch/arbeit/arbeitsrecht/den-job-kundigen-so-machen-sie-es-richtig
An Ihrer Stelle würde ich das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen.
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Hanife jashari
sagte am März 19, 2018 at 6:31 pm :

Halloo wollte sie fragen wenn man beim arbeitgeber ein zeugniss verlang und in diesen steht zu letzt das ich gekündigt worden bin auf ein zerütetndes vertrauenverhältnisses.
Darf das dort stehen weil es macht meine job suche sehr schwer

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am März 20, 2018 at 12:20 pm :

Guten Tag, Sie können jederzeit ein Arbeitszeugnis verlangen und der Arbeitgeber muss eine “wohlwollende Formulierung” wählen.
Ich darfe Sie hier auf unseren Artikel verweisen:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2018/01/rechtliche-knackpunkte-beim-verfassen-von-arbeitszeugnissen/
Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Epper
sagte am März 21, 2018 at 2:24 am :

Grüezi
darf der Arbeitgeber eine bereits geplante Op ( aus medizinischen Gründen ) verlangen, dass sie verschoben wird auf nach Ablauf der Kündigungsfrist?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am März 22, 2018 at 3:49 pm :

Guten Tag Frau Epper. Vielen Dank für Ihr Kommentar. Wenn die Operation notwendig ist, dann kann sie natürlich durchgeführt werden und muss nicht verschoben werden. Vielleicht versucht Ihr Arbeitgeber jedoch, sich mit Ihnen darauf zu einigen, dass Sie erst später durchgeführt wird. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Mathias Steger von JobCloud

Brunner Rita
sagte am März 22, 2018 at 1:29 pm :

Guten Tag, ich bin als Schulkommissionsmitglied für das Ressort Tagesschule verantwortlich. Nun haben wir eine Mitarbeiterin, die mit ihrer Art und ihrem Verhalten das Team auseinander treibt. Ihr fehlverhalten ist im MAG und weiteren Dokumenten festgehalten. Sie ist zwar der Schule unterstellt, jedoch von der Gemeinde angestellt. Können wir der Mitarbeiterin eine Kündigung aussprechen? Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Freundliche Grüsse Rita Brunner

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am März 22, 2018 at 3:51 pm :

Guten Tag Frau Brunner. Vielen Dank für Ihr Kommentar. Grundsätzlich ist es so, dass die Kündigung vom Arbeitgeber (der auch den Arbeitsvertrag ausgestellt hat) – als in Ihrem Fall von der Gemeinde – ausgesprochen werden muss. Ich würde Ihnen empfehlen, sich mit dieser in Verbindung zu setzen. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Pszarski
sagte am April 9, 2018 at 12:53 pm :

meine frage an euch: ich wurde in der probezeit krank, habe mein arbeitszeugnis grad sofort eingereicht. in der zeit wo ich krank zu hause war habe ich keinen lohn bekommen,sondern sie haben es als “unbezahlte abwesendheit” bezeichnet.wurde dann in der probezeit gekündigt und die probezeit hat sich dadurch automatisch verlängert.(alles gut) ist es aber rechtens das ich in der Krankheitsphase keinen lohn bekommme….?!?!
Danke für eure Hilfe.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am April 12, 2018 at 9:43 am :

Guten Dank, vielen Dank für Ihre Frage. Auch wenn die Arbeitsleistung nicht erfüllt wird, sind Unternehmen bei Krankheit von Mitarbeitenden als Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, den Lohn über eine begrenzte Zeit weiter auszuzahlen (Art. 324a Abs. 1 OR). Weiterhin verweise ich Sie gerne auf unseren Beitrag betreffend Probezeit:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/07/fakten-zur-probzeit/
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Myriam Tobler
sagte am April 11, 2018 at 12:49 pm :

Ich habe im Nov. 4 Wochen Ferien auf Cuba gebucht. Am 10. Jan 18 wurde bei mir Burnout diagnostiziert,
Ich durfe gehen. Ich denke er wird mir demnächst Kündigen. Waren die 4 Wochen nun Ferien oder Krankheit? Ich bin schon 3 Mt. mit diesem Burnout geschlagen.
Darf er mit Kündigen?
Herzliche Grüsse

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am April 16, 2018 at 9:46 am :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich hoffe, es geht Ihnen mittlerweile besser. Also, wenn Sie in den Ferien krank werden, dann gilt das als Krankheits- und nicht als Ferienzeit. Es gilt nur, dies auch nachzuweisen.
Bei der Krankheit gibt es gesetzliche Sperrfristen, an denen nicht gekündigt werden darf:
Unverschuldete Krankheit oder Unfall: während der gesamten Abwesenheit und auch bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit.

Die maximale Dauer der Sperrfirst bei Krankheit oder Unfall ist abhängig vom Dienstjahr des Arbeitnehmers:
Dienstjahr: 30 Tage
2. bis und mit 5. Dienstjahr: 90 Tage
Ab 6. Dienstjahr: 180 Tage

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute. Herzliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Marco
sagte am April 13, 2018 at 7:06 am :

Guten Morgen.
Wenn eine Krankheit während der Kündigungsfrist auftritt…. MUSS die fehlende zeit angehangen werden?
MERCI
Schönen Tag

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am April 13, 2018 at 11:10 am :

Guten Tag, ja, Die Probezeit wird gesetzlich verlängert, wenn der Arbeitnehmer wegen Krankheit, Unfall oder Erfüllung einer nicht freiwillig übernommenen gesetzlichen Pflicht wie Militärdienst an der Arbeit verhindert ist.
Diesbezüglich empfehle ich Ihnen unseren Beitrag zur Probezeit:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/07/fakten-zur-probzeit/
Mit freundlichen Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

nafi.muslija@gmx.ch
sagte am April 15, 2018 at 4:31 pm :

Hallo
Wenn man die Kündigungsfrist nicht einhalten tut, stimmt esx dass die geleistete Stunden nicht ausbezahlt werden?

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am April 16, 2018 at 9:40 am :

Guten Tag. Die Kündigungsfrist sollte auf alle Fälle eingehalten werden, ausser Sie ein gegenseitiges Einvernehmis mit dem Unternehmen. Geleistete Stunden sollten aber auch auf jedem Fall ausbezahlt werden. Mit freundlichen Grüssen, Mathias von JobCloud

Brigitte
sagte am April 17, 2018 at 3:08 pm :

Wurde krankgeschrieben wegen Nervenzusammenbruch (geht Richtung Mobbing) Aerzte unterzeichnen Arztzeugnis betr Auflösung Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen. Nun gehe ich Montag wieder zur Arbeit (Krankschreibung meinerseits aufgehoben)
Möchte Klarheit schaffen (interner Wechsel..?) Darf mich Arbeitgeber zur Kündigung in Gegenseitigen Vereinbaren zwingen?(gilt wie Selbstkündigung)
Möchte erst alle Möglichkeiten abklären und ob die Arbeitslosenkasse auf die Einstelltage verzichtet mit entsprechendem Zeugnis.Bin zu Unrecht in diese Situation geraten und kann mir einen finanzielle Einbusse nicht leisten.
Ist leider mit allem zu rechnen. Grundsätzlich würde ich bei Verzicht auf Einstelltage lieber selber kündigen – was sich in meinen CV für die Jobsuche besser macht.(aber Kasse muss noch abklären)
Wie soll ich Montag vorgehen?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am April 24, 2018 at 7:25 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich können Sie Ihren Arbeitgeber nicht zu einer Kündigung im gegenseitigen Einvernehmen “zwingen”, denn dazu muss eben das Einverständnis von beiden Seiten vorliegen. Ich empfehle Ihnen, der Firma eine Kündigunh im gegenseitigen Einvernehmen in einem freundlichen Ton vorzuschlagen, dann haben Sie eine bessere Chance auf Erfolg. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Mathias Steger von JobCloud

Tiziana Grüring
sagte am Mai 11, 2018 at 7:46 pm :

Guten Tag
Meine Tochter hat seit Januar bis ende April stundenweise als Kinderbetreuerin ohne Vertrag gearbeitet. Ab 1.5. hat sie bei diesem Arbeitgeber eine Festanstellung erhalten. Der Vertrag wurde bereits im Dezember 2017 unterzeichnet. Im Vertrag wurde eine Probezeit von 1 Monat vereinbart. Da sie letzte Woche nun ihrem Arbeitgeber erzählt hat, dass sie schwanger sei, wurde ihr per sofort gekündigt.
Ist die Probezeit überhaupt zulässig, nachdem sie bereits 4 Monate gearbeitet hat? Ihr wurde nun mitgeteilt, dass sie für diese Einsätze eine Rechnung stellen soll. Wir sind jedoch der Meinung, dass der Arbeitgeber sie ganz offiziell entlöhnen und AHV abrechnen soll. Was raten Sie uns?
Danke für Ihre Antwort.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Mai 15, 2018 at 11:59 am :

Guten Tag Frau Grüring, vielen Dank für Ihre Frage. Also Mitarbeiterinnen geniessen in der Schwangerschaft einen besonderen Kündigungsschutz:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/05/schwangerschaft-5-dinge-die-man-als-arbeitgeber-beachten-sollte/
Auch darf die Probezeit nicht aufgrund von Schwangerschaft verlängert werden. Ich würde den Arbeitgeber bei einem freundlichen und Gespräch darauf hinweisen. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Schumacher
sagte am Mai 17, 2018 at 4:04 pm :

Guten Tag .
Mir wurde auf aufforderung zur zahlung des mindestlohn gem GAV die stelle sofort gekündigt ( morgens 1h zusammenschiss kassiert , am abend kam der chef mit der kündigung per heute in gegenseitigem einverständtniss.habe in der Wut unterschrieben . Ist diese auch rechtskräftig?
Schumacher

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Mai 22, 2018 at 6:57 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Kommentar. Aus welchem Grund wurde Ihnen genau gekündigt? Grundsätzlich gilt eine Kündigung in gegenseitigem Einverständnis, wenn wirklich beide Vertragsseiten damit einverstanden sind. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Isa
sagte am Mai 28, 2018 at 2:10 pm :

Wie ist es wen die chefin jemand in der probezeit kündet aber zwei tage voher jemand eingestellt hat ohne das wissen der gekündigte? Wen man 7 tage kündigungsfrist hat und die chefin 5 tage von den ferien abzieht und 1 tag von den überstunden muss sie trotzdem die 7 tage bezahlen?danke für die info
Lg isa

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Mai 28, 2018 at 6:07 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Frage.Grundsätzlich kann der Arbeitgeber einstellen, wen er möchte, Sie müssen dabei nicht informiert werden. Die von Ihnen geleisteten Arbeitstage müssen vom Arbeitgeber bezahlt werden. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

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