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Kündigung: 5 Dinge, die man als Arbeitgeber beachten muss

Kündigungen unterstehen in der Schweiz, im Gegensatz zu anderen Ländern Europas, dem Prinzip der Kündigungsfreiheit. Entsprechend können Kündigungen deshalb aus beliebigen Gründen ausgesprochen werden. Um in keine arbeitsrechtlichen Stolperfallen zu geraten, sollte man als Arbeitgeber dennoch Kündigungsschutz, -fristen und Termine einhalten.

Damit die Kündigung eines Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber für das Unternehmen keine rechtlichen Konsequenzen hat, sollten sich Arbeitgeber an folgenden 5 Punkten orientieren:

  1. Kündigungsfristen
  2. Empfangsbestätigung der Kündigung
  3. Missbräuchlicher Kündigungsgrund
  4. Kündigungsschutz: Militär, Krankheit und Schwangerschaft
  5. Diskriminierung
  1. Kündigungsfristen

Kündigungen gelten erst dann als rechtens, wenn der Empfänger sie auch erhalten hat. Klingt simpel, kann aber leicht zu Problemen führen. Beispielsweise wenn die Kündigung, als Einschreiben verschickt, von der Post nicht zugestellt werden kann und entsprechend abgeholt werden muss. Dies ist meistens der Tag nach der eigentlichen Zustellung durch die Post. Somit verschiebt sich auch der mögliche Empfang durch den Gekündigten um einen Tag nach hinten.

Denn bei Kündigungen gilt: Nicht das Versanddatum, sondern das Empfangsdatum ist relevant. Kommt eine Kündigung verspätet an, verlängert sich das Arbeitsverhältnis bis zum nächsten Kündigungstermin.

  1. Empfangsbestätigung der Kündigung

Aufgrund der Gegebenheiten in Punkt 1 sollte man als Arbeitgeber sicherstellen, dass Kündigungen nachweislich empfangen werden. Dazu hat man mehrere Möglichkeiten: Einschreiben, Quittierung des Empfangs durch den Gekündigten oder persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens in Anwesenheit von Zeugen.

  1. Missbräuchliche Kündigung

Wie bereits erwähnt, gilt in der Schweiz gilt das Prinzip der Kündigungsfreiheit. Obwohl eine Kündigung grundsätzlich aus beliebigen Gründen ausgesprochen werden kann, gibt das Gesetz eine Liste mit verwerflichen Gründen vor. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, jemandem aufgrund seiner Aktivitäten in einer Gewerkschaft zu kündigen. Wobei zu beachten ist, dass diese Liste nicht abschliessend ist und fortlaufend von Richtern ergänzt werden kann.

Missbräuchliche Kündigungen sind dennoch gültig. Allerdings hat die betroffene Partei (Kündigungen können auch vonseiten des Arbeitnehmers missbräuchlich sein) die Möglichkeit, eine Entschädigung zu verlangen. Dies allerdings nur, wenn sie bis zum Ablaufen der Kündigungsfrist schriftliche Einsprache erhebt und innert 180 Tagen eine Klage einreicht. Eine Entschädigung kann bis maximal sechs Monatslöhne betragen.

  1. Kündigungsschutz

Es gibt Zeiten oder Situationen, in denen dem Arbeitnehmer nicht gekündigt werden darf – sogenannte Sperrfristen, die durch einen Sperrgrund ausgelöst werden. Wird dennoch eine Kündigung während einer Sperrfrist ausgesprochen, ist diese ungültig. In der Schweiz gelten folgende Sperrgründe und dazugehörige Fristen:

  • Schweizerischer Militär-, Schutz- oder Zivildienst: während der gesamten Dauer des Dienstes.
    • Dauert der Militär-, Schutz- oder Zivildienst länger als elf Tage, beginnt die Sperrfrist 4 Wochen vor dem Dienstantritt und geht bis 4 Wochen nach Beendigung des Dienstes.
  • Unverschuldete Krankheit oder Unfall: während der gesamten Abwesenheit und auch bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit.
    • Die maximale Dauer der Sperrfirst bei Krankheit oder Unfall ist abhängig vom Dienstjahr des Arbeitnehmers:
      Dienstjahr: 30 Tage
      2. bis und mit 5. Dienstjahr: 90 Tage
      Ab 6. Dienstjahr: 180 Tage
  • Schwangerschaft und Geburt: während der gesamten Schwangerschaft und bis 16 Wochen nach der Geburt. Dabei ist zu beachten, dass die Sperrfrist ab dem 1. Tag der Schwangerschaft und auch bei Unkenntnis über die Schwangerschaft gültig ist.
  • Beteiligung an Hilfsaktion im Ausland: während des gesamten Einsatzes

Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine Kündigung vor der Sperrfrist ausgesprochen wird, während der Kündigungsfrist aber ein Sperrgrund eintritt. Die Kündigung ist dann zwar gültig, allerdings wird die Kündigungsfrist unterbrochen und erst fortgesetzt, wenn der Sperrgrund wegfällt. Beispiel: Sie kündigen Ihrer Arbeitnehmerin, die seit einem Jahr bei Ihnen arbeitet. Diese hat zwei Wochen nach der Kündigung einen Unfall. Die Kündigungsfrist wird dann für 30 Tage unterbrochen und nach Ablauf dieser Sperrfrist weitergeführt. Ihre Angestellte verlässt das Unternehmen dann nicht nach der offiziellen Kündigungsfrist, sondern nach der offiziellen Kündigungsfrist plus 30 Tage.

  1. Diskriminierung

Es ist wichtig sicherzustellen, dass eine Kündigung nicht geschlechterspezifisch begründet oder als Racheakt auf eine offiziellen Beschwerde wahrgenommen wird. Denn eine Kündigung ist gemäss Gleichstellungsgesetz anfechtbar, wenn sie ohne begründeten Anlass auf eine interne Diskriminierungsbeschwerde oder eine Kontaktaufnahme zur Schlichtungsstelle oder zum Gericht durch den Arbeitnehmer erfolgt. Allerdings muss die Kündigung vor Ablauf der Kündigungsfrist angefochten werden, ansonsten ist sie wirksam.

Kommt es hingegen zur Anklage und zur Entscheidung durch das Gericht, kann es neben dem Freispruch zu folgenden Konsequenzen kommen: Der Arbeitnehmer kann auf Wiedereinstellung klagen (dies ist sehr selten der Fall) oder eine Entschädigung von maximal 6 Monatslöhnen verlangen.

Um etwaige rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, ist es als Arbeitgeber wichtig, über die besonderen Fristen, Termine und Sperrgründe bei einer Kündigung Bescheid zu wissen. Weitere Informationen und Aspekte, die man bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses beachten muss, finden sich im OR Art. 335.

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Schorno
sagte am Oktober 12, 2017 at 5:46 pm :

Das ist ja alles gut und Recht, aber wie sieht das mit den Temporären unbefristeten Arbeitsverhältnissen aus, haben die genau die gleichen Rechte?

LG
B.Schorno

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Oktober 13, 2017 at 9:21 am :

Guten Tag Herr Schorno, meinen Sie temporäre Arbeitsverhältnisse. Grundsätzliche gilt es hier die selben Dinge zu beachten. Freundliche Grüsse.

Gütermann
sagte am Oktober 24, 2017 at 7:38 am :

Danke für die Informationen!
Was ist mit dem Firmeneigentum wie Laptop, etc.
Trotz des vereinbarten Aufhabungsvertrages und des Verzichts auf jegliche weiteren Forderungen ist der Arbeitnehmer nach meiner Zahlung der Abfindung nicht bereit dazu mein Firmenmaterial zurück zu geben! Was kann ich da tun?
Freundliche Grüsse

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Oktober 24, 2017 at 9:01 am :

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Kommentar. Das Firmenmaterial ist Eigentum der Firma und ist diesem an den Arbeitgeber zurückzugeben. Viellleich helfen Ihnen diese Infos: https://www.arbeits-recht.ch/kuendigung-entlassung-beendigung-arbeitsverhaeltnis/folgen-der-beendigung-des-arbeitsverhaeltnisses#a3, freundliche Grüsse, Mathias Steger

Christian Rangers
sagte am Oktober 26, 2017 at 6:17 pm :

Bin über 60 Jahre(geboren 23.03.1957). Habe ich einen Kündigungschutz, wegen meines Alters? Danke für die Auskunft.

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 1, 2017 at 10:40 am :

Guten Tag Herr Rangers, vielen Dank für Ihr Kommentar. Betreffend Kündigung von älteren Arbeitnehmenden gab es einige Bundesgerichtsentscheidungen. Hier finden Sie einige Informationen:
https://www.handelskammerjournal.ch/de/schweizer-bundesgericht-staerkt-kuendigungsschutz-aelterer-arbeitnehmer
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-bisschen-schutz/story/25362387
Ich hoffe, diese Informationen sind hilfreich.
Freundliche Grüsse
Mathias Steger

Massimo
sagte am November 9, 2017 at 10:08 pm :

Ich wurde gekündigt auf Ende Jahr
Jetzt hab ich rausgefunden das der Produktionsleiter es veröffentlicht hatt in der Produktionsitzung darf er das ohne meine Zustimmung normal geht das niemand was an

Antworten
Müller
sagte am November 12, 2017 at 1:52 am :

Wenn ich kündige in der Probezeit sind es ja 7 Tage Kündigungsfrist. Nur ist es so, dass ich regelrecht fertig gemacht wurde und gemobbt. Was kann ich machen, damit ich die 7 Tage nicht antretten muss?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:23 pm :

Guten Tag Frau Müller, vielen Dank für Ihr Kommentar, wenn wichtige Gründe vorliegen, besteht auch die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung, bei der die Kündigungsfrist nicht eingehalten werden muss. Es wird dafür jedoch nötig sein, dies auch zu beweisen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Mathias von JobCloud

Stephan Sommer
sagte am November 12, 2017 at 7:51 am :

Ich wurde fristlos gekündigt weil ich in der Krankheit mit Zeugnis zwei Tage nicht gemeldet habe Ok das sehe ich ein! Die Kündigungsfrist beträgt 7 Tage innerhalb der Probezeit und jetzt meine Frage im Personalstudio wirft man mich allerdings schon nach zwei Tagen raus hätte ich nicht das Recht hier auch 7 Tage zu bleiben?

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:21 pm :

Guten Tag Herr Sommer, bei wichtigen Gründen kann die Kündigung auch fristlos ausgesprochen werden und in diesem Fall kommen die 7 Tage Kündigungsfrist nicht zur Anwendung. Ich hoffe, wir konnten damit helfen. Mit freundlichen Grüssen, Mathias von JobCloud

Roman Blahus
sagte am November 17, 2017 at 12:01 pm :

Hallo,
ist alles nicht so klar. Mein Arbeitgeber möchte mir mein Lohn nicht zahlen, immer mit 2 Mt. Verspätung und mehreren Versuchen mit Ihm zu dorechen. Dazu habe ich rausgefunden, das er mir AHV abzieht aber nicht an Kasse zahlt !!!
Kann ich fristlos kündigen? (bin in Stundenlohn angestellt). Meine Kolegin hat ein Monatslohn und die gleiche Sorge. Über mehr als 1 Jahr wird an Kasse nicht überwiesen aber von ihrem Lohn abgezogen. Kann sie auch fristlos kündigen?
Danke

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:25 pm :

Guten Tag Herr Blahus, bei schwerwiegenden Gründen, wie etwa Nichtbezahlung des Lohns, besteht durchaus die Mögichkeit einer fristlosen Kündigugng. Beste Grüsse, Mathias von JobCloud

ismail h.
sagte am November 17, 2017 at 11:17 pm :

hallo ich habe eine frage. ich bin seit ca. 1 jahr bei einer firma im stundenlohn angestellt. jetzt habe ich aber ein neues jobangebot erhalten wo ich schon in weniger als 2 monaten meine arbeit antreten könnte. wie sieht es da aus wenn ich die kündigungsfrist beim alten arbeitgeber nicht einhalte? kann ich dafür probleme bekommen?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:19 pm :

Guten Tag, gründsätzlich gilt es die Kündigungsfrist einzuhalten, darauf kann der Arbeigeber bestehen, vielleicht haben Sie jedoch die Möglichkeit, sich einvernehmlich mit der Firma zu einigen. Freundliche Grüsse, Mathias von JobCloud

Huber
sagte am November 18, 2017 at 2:01 pm :

Ich bin angestellt seit Nov. 2007 – Aenderungskündigung per 28.02.18 – soweit alles klar –
Frage: Was gelten beim neuen Vertrag per 1.03.18 für Kündigungsfristen? gilt das Arbeitsverhältnis seit Nov 2007 (Kündigungsfrist 3 Monate oder beginnt ein neues Arbeitsverhältnis per 1.03.2018 und somit 1 Monat Kündigungsfrist?

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 20, 2017 at 4:26 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Kommentar. Was meinen Sie genau mit Änderungskündigung?

Huber
sagte am November 22, 2017 at 10:09 am :

Aenderungskündigung – Kündigung des Arbeitsvertrages per 28.02.18 – neuer Vertrag 40% ab 1.03.2018

Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 24, 2017 at 3:26 pm :

Grundsätzlich gilt in Ihrem Fall Folgendes: Nach der Probezeit gelten die Regelungen gem. OR 355c. Massgebend sind dabei die Dienstjahre ab Stellenantritt. Verschiedene aneinandergehängte Arbeitsverträge mit demselben Arbeitgeber werden zusammengezählt. D.h. es gibt keine neue Kündigungsfrist. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.
Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud AG

Blake
sagte am November 21, 2017 at 3:39 pm :

Hallo… ich war 7 Monate Krank geschrieben und wurde jetzt freigestellten. Ich habe keine Ferien bezogen. Kriege ich meine Ferien ausbezahlt?

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am November 24, 2017 at 3:24 pm :

Guten Tag! Vielen Dank für Ihr Kommentar. Hier gilt folgende Grundsatzregel: Hat ein Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Freistellung noch ein Ferienguthaben, dann muss er dies mit der Zeit der Freistellung beziehen, sofern die Freistellungsdauer das Ferienguthaben stark übersteigt. Er hat im Fall der Kompensation keinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung.
Wurden die Ferien bei Ihnen aufgrund von Krankheit gekürzt?
Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Manuela
sagte am Dezember 10, 2017 at 3:38 pm :

Ich habe da eine Frage.habe seit dem 1 Dezember einen Koch der ist in der Probe Zeit . Ich denke das er auf krank oder Unfall aus ist . Wie lange muss ich bezahlen und gelten die 7 Tage Kündigung noch.
Danke

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 12, 2017 at 3:43 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich empfehle Ihnen gerne unseren Beitrag zum Thema Probezeit:
https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/07/fakten-zur-probzeit/
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Paul
sagte am Dezember 11, 2017 at 2:19 pm :

Guten Tag

Ich habe auf den 30.11.2017 meine Kündigung abgegeben, bin jetzt aber krank und es ist noch unklar wie lange.
Darf mein Arbeitgeber meine Kündigungsfrist verlängern? Kündigungsfrist wäre 30 Tage, also bis 30.12.2017. Ich habe aber schon eine neue Stelle per 03.01.18

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 12, 2017 at 3:41 pm :

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wenn Sie gekündigt als Arbeitnehmer gekündigt haben, verlängert sich die Kündigungsfrist im Falle von Krankheit nicht. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Marina
sagte am Dezember 16, 2017 at 9:04 pm :

Gilt eine Kündigung auch, wenn das Geschäft schliesst, jedoch der Arbeitgeber privat noch weiter macht?
Freundliche Grüsse

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Dezember 18, 2017 at 11:27 am :

Guten Tag, danke für Ihr Kommmentar. Ja, eine Kündigung kann auch in diesem Fall ausgesprochen werden. Freundliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud

Tania
sagte am Dezember 28, 2017 at 6:46 pm :

Guten Tag, habe ich gut verstanden… wan man bei Suva hat gemeldete Unfal darf man ihm im erste dienstjahr nach 30 Tage kündigen???

Antworten
Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Januar 5, 2018 at 6:25 pm :

Guten Tag. Sie dürfen immer kündigen, müssen jedoch die Kündigungsfrist einhalten. Haben Sie weitere Fragen? Herzliche Grüsse, Mathias Steger von JobCloud.

Ehemaliger IBMler
sagte am Dezember 29, 2017 at 6:33 pm :

Ich (Grenzgänger, 59 Jahre) wurde ueber einen miserablen Sozialplan von der IBM CH entsorgt. Da braucht man keine Begründung mitliefern. Gleichzeitig muss ich mitbekommen wie ein Schweizer Kollege, von einem anderen Team, meinen Job nach und nach übernimmt. Soviel zum Schweizer Antidiskriminierungs-Verbot. Das ein Konzern sich auf so hinterhältige Art sich der Grenzgänger erledigt ist schon fast kriminell und das Schweizer Arbeitsrecht nichts wert. Politik+Konzerne=Mafia

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Elena
sagte am Januar 1, 2018 at 3:08 pm :

Kanton genf wenn ein angestellter sich immer wieder lrank schreibt nach wieviele wochen kan man ihn kundigen ?

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Mathias Steger
Mathias Steger
sagte am Januar 4, 2018 at 11:04 am :

Guten Tag, dabei ist die gewöhnliche Kündigungsfrist einzuhalten, ausser Sie sind der Meinung, dass wichtige Gründe für eine fristlose Kündigung vorliegen. Diesbezügilch darf ich Ihnen unseren Beitrag empfehlen: https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/blog/2017/11/fristlose-kuendigung-7-dinge-die-man-wissen-muss/
Mit freundlichen Grüssen, Mathias Steger von JobCloud

Kälin Corinne
sagte am Januar 5, 2018 at 1:06 am :

Wer diskriminiert oder gemobbt wird, sollte ich unbedingt Hilfe holen bzw. sich wehren bevor er eine Kündigung erhält. Da kann man den Schaden nur noch begrenzen und nicht mehr beheben. Möglich ist eine Klage wegen missbräuchlicher Kündigung, wenn man infolge einer Mobbingklage die Stelle verliert oder wenn der Arbeitgeber die Klage nicht ernst nimmt vor der Kündigung und seine Fürsorgepflicht verletzt. Lassen Sie sich beraten von jemandem, der das Arbeitsrecht und die Dinge in den Betrieben gut kennt. Anwälte sind teuer und oft weit von der Praxis entfernt. Es lohnt sich (finaziell und aufwandmässig bezüglich Energie, Zeit, usw.) mit einer Fachstelle erst zu sprechen um eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen.

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