Die Transparenz der Arbeitgeber ist die neue Realität im Recruiting. Kandidat:innen informieren sich längst vor der Bewerbung über Sie. Die gute Nachricht: Unternehmen können dies aktiv mitbeeinflussen. In einem JobCloud-Webinar mit Medina Delic von kununu, die täglich in Kontakt mit Arbeitgebern steht, erfahren Sie unter anderem, worauf Sie im Bewerbungsprozess achten und wie Sie richtig mit Arbeitgeberbewertungen umgehen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung sowie die Möglichkeit, die Aufzeichnung und die Webinar-Präsentation kostenlos herunterzuladen.
Transparenz ist ein Thema, das uns heute täglich begegnet. Sie beeinflusst ganz konkret, wie glaubwürdig ein Unternehmen ist und wie es wahrgenommen wird. Daher wirkt sie sich auch auf Recruiting, Employer Branding und die Frage aus, ob sich Menschen näher mit einem Unternehmen beschäftigen. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, wie Unternehmen mit dieser Transparenz umgehen.
Früher kommunizierten Arbeitgeber überwiegend einseitig über die Karriereseite, Stellenanzeigen, Messen und Kampagnen. Dazu kamen vielleicht noch Mundpropaganda und Medienberichte. Heute kommt vor allem der Faktor Transparenz dazu. Bewerbende entscheiden wie Kund:innen. Sie sehen sich nicht nur Stelleninserate und die Karrierewebsite an, sondern auch den Social-Media-Auftritt und das, was andere über ein Unternehmen sagen, und vergleichen Arbeitgeber untereinander. Das Bild wird dadurch viel grösser als das, was ein Unternehmen über sich selbst erzählen kann.
In der Webinar-Aufzeichnung finden Sie viele weitere Informationen und Tipps für mehr Transparenz und den Umgang mit Arbeitgeberbewertungen.
Plattformen für Arbeitgeberbewertungen prägen heute, wie Unternehmen wahrgenommen werden. Während früher die Unternehmen die Kandidat:innen auswählten, ist es heute oft umgekehrt. Unternehmen werden dabei nicht mehr nur danach bewertet, was sie über sich erzählen. Eine repräsentative Studie von kununu besagt, dass 72 % der Jobsuchenden im Bewerbungsprozess auf Arbeitgeberbewertungen zugreifen und sich 68 % nicht bewerben, wenn sie eine Diskrepanz zwischen Arbeitgeberkommunikation und Bewertungen feststellen.
Finden Sie in der Webinar-Präsentation konkrete Beispiele guter sowie weniger guter Antworten sowie eine Einladung an Mitarbeitende, Bewertungen abzugeben.
Unternehmen sind dieser Transparenz jedoch nicht einfach ausgeliefert. Sie können sehr wohl mitgestalten, welches Bild entsteht – durch die Informationen, die sie sichtbar machen, und durch die Art und Weise, wie sie kommunizieren. Davon können KMU mit ihrer Nähe und Kultur profitieren. Es ist jedoch wichtig, diese Kultur sichtbar zu machen.
Der Umgang mit Arbeitgeberbewertungen
Der Umgang mit Arbeitgeberbewertungen ist ein besonders wichtiger Faktor bei dieser Transparenz. Dafür sollten Unternehmen Bewertungen und das Antworten darauf zunächst als Chance sehen. Denn 75 % der Bewerbenden ändern ihre Meinung, wenn Arbeitgeber überzeugend auf Arbeitgeberbewertungen antworten.
Bevor Sie mit dem Antworten starten, sollte die interne Zuständigkeit geklärt werden. Antworten mit einer festen Signatur schaffen einen Wiedererkennungswert. Man sollte die Regeln der jeweiligen Plattform kennen und wissen, was man veröffentlichen kann. Eine zeitnahe Reaktion ist ebenfalls wichtig.
5 Tipps für den Umgang mit Bewertungen
- Vor allem bei negativen Bewertungen tief durchatmen und nicht übereilt mit Rechtfertigungen oder Vorwürfen reagieren.
- Sich für die Bewertung bedanken und somit Wertschätzung zeigen, auch wenn sie negativ ausfällt.
- Auf Kritik sachlich eingehen statt sich rechtzufertigen
- Mögliche Lösungen vorschlagen und Bereitschaft zu Verbesserung zeigen
- Einen aktiven Dialog und die Kontaktaufnahme anbieten





