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Talent Management: 7 Tipps für eine innerbetriebliche Weiterbildung

Mit einem guten Talent Management bietet man Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich in einem Unternehmen zu entwickeln und an aktuelle Herausforderungen anzupassen. Vorausgesetzt es werden entsprechende Weiterbildungsoptionen angeboten. Die folgenden Möglichkeiten eignen sich im Talent Management besonders für ein erfolgreiches Job-Training direkt im Unternehmen.

Talent Development durch externe oder interne Experten: Regelmässige Inhouse-Trainings

Es empfiehlt sich, sowohl interne als auch externe Experten für Weiterbildungen und Schulungen direkt in den Betrieb einzuladen und so das Talent Management ohne grossen Aufwand aufrecht zu erhalten. Interne Job-Trainings in den Räumlichkeiten des Unternehmens haben den Vorteil, dass man in diesem Umfeld mehr auf die Philosophie, die Werte und die Kultur der Firma eingehen kann.

Gelebtes Talent Development: Einen Buch-Club gründen

Talent Management kann auch sehr einfach sein: Wie wäre es, den Mitarbeitenden ein Fachbuch zur Verfügung zu stellen und im Rahmen eines Buch-Clubs regelmässig darüber zu diskutieren? Es kann beispielsweise wöchentlich eine Diskussionsrunde durchgeführt werden, bei der über ein bestimmtes Kapitel oder Thema im Buch gesprochen wird. Diese gelebte Form des Talent Development ist eine gute Gelegenheit für Mitarbeitende, sich besser kennen zu lernen und mit einem unternehmensrelevanten Thema mehr auseinanderzusetzen.

Interner Wissenstransfer nach einer externen Schulung

Stellen Sie sicher, dass nicht nur einzelne, sondern alle Mitarbeiter vom Talent Management profitieren können. Hat ein Mitarbeitender beispielsweise eine externe Fortbildung besucht, dann sollten auch andere Mitarbeitende, die nicht daran teilgenommen haben, davon einen Nutzen ziehen können. Im Unternehmen sollten nach Möglichkeit Talent Management Modelle und Prozesse eingerichtet werden, wodurch die wichtigsten Learnings eines externen Trainings an Kollegen im Unternehmen weitergegeben werden. Dies kann durch eine Präsentation der wichtigsten Ergebnisse und einer anschliessenden Diskussionsrunde mit Kollegen, die ebenfalls Interesse am Thema der Schulung haben, erfolgen.

Talent Management durch Mentoring

Bei dieser Form des Personalmanagements gibt eine erfahrene Person ihr Know-how an eine andere, meist neue Person im Unternehmen weiter. Dabei handelt es sich um einen Wissenstransfer, von dem beide Parteien profitieren: Die neue Person kann ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, ausbauen und besser einsetzen und der Mentor kann seine eigene Tätigkeit reflektieren, frische Ideen sammeln und einen neuen Einblick in die Materie erhalten.

Lunch & Learn bei legerer Atmosphäre

Weiterbildungen und Trainings müssen nicht trocken sein und im Sitzungszimmer stattfinden. Bei einem Lunch & Learn oder einem Coffee & Learn können Mitarbeitende über Tätigkeiten anderen Abteilungen, aktuellen Trends am Markt oder Themen rund um die Work-Life-Balance informiert werden. Da den Teilnehmenden ein Mittagessen, Snacks oder ein Zmorge zur Verfügung gestellt wird, entsteht eine besonders familiäre und ungezwungene Atmosphäre, die den Austausch fördert.

Intranet und Webinare als zeitgemässes Talent-Management-Modell

Eine weitere wichtige Form des Talent Management stellt das Intranet – also die Internetseiten, die nur für den internen Gebrauch zu Verfügung stehen – dar. Dort können in einer Art Wissens-Datenbank Informationen über alles Wichtige für das Unternehmen geliefert werden, etwa zu Richtlinien, zu Mitbewerbern, Marktanalysen usw. Dem Personal Zugang zu Webinaren zu ermöglichen und ihm eine gewisse Arbeitszeit pro Woche für diese Fortbildung zur Verfügung zu stellen, ist eine weitere Möglichkeit für Talent Management.

Transfer in eine andere Rolle oder Abteilung

Talet Management heisst auch, seinen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, Neues zu erleben. Wenn ein Mitarbeiter beispielweise ein- oder mehrere Male in eine andere Rolle/Tätigkeit in einem Unternehmen schlüpft, kann das sehr nützlich sein. Dabei wird der Horizont über die Aufgaben im Betrieb erweitert und die rollen- bzw. abteilungsübergreifende Kommunikation gefördert. Bei einem solchem Rollentausch sollte man aber nicht nur dem Kollegen bei der Arbeit zusehen, sondern versuchen, selber Aufgaben zu übernehmen.

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