Wie man Daten im Recruiting effektiv nutzt

Daten in der Rekrutierung

Auf einen Blick

Datengetriebenes Recruiting hilft, bessere Entscheidungen zu treffen, Engpässe im Recruitingprozess zu erkennen und realistische Erwartungen zu setzen. Wichtige Kennzahlen wie CPC, CPA, CTA und Time-to-Hire zeigen, wo Optimierungspotenzial liegt. Wer diese Zahlen konsequent analysiert, stärkt auch die eigene Positionierung im Unternehmen.

Warum Daten im Recruiting entscheidend sind

Bauchgefühl hat seinen Platz in der Rekrutierung. In einem dynamischen Arbeitsmarkt reicht es jedoch nicht aus, sich darauf zu verlassen.

Aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigen:

  • Im März 2026 gab es in der Schweiz 146’255 Arbeitslose
  • Das sind 10% mehr als im Vorjahr
  • Gleichzeitig wurden 48’843 offene Stellen bei den RAV-Ämtern registriert
  • Das entspricht einem Anstieg von 15% im Jahresvergleich

Quelle: SECO-Arbeitsmarktdaten (seco.admin.ch)

Der Arbeitsmarkt hat kein Angebotsproblem in dem Sinne, sondern ein Matching-Problem: Kandidat:innen und Stellen sind vorhanden, finden aber nicht effizient zueinander. Hier macht datengetriebenes Recruiting den Unterschied.

Was ist datengetriebenes Recruiting?

Datengetriebenes Recruiting bedeutet, Entscheidungen im Recruiting systematisch auf Kennzahlen (KPIs) zu stützen.

Ziel ist es:

  • Prozesse messbar zu machen
  • Engpässe zu identifizieren
  • Performance gezielt zu verbessern

Welche KPIs sind im Recruiting entscheidend?

KPI

Beschreibung

CPC (Cost per Click)

CPC (Cost per Click) misst die Kosten pro Klick auf ein Stelleninserat und zeigt, wie wettbewerbsintensiv ein Markt ist.

  • Hoher CPC = starke Konkurrenz um Kandidat:innen
  • Niedriger CPC = geringerer Wettbewerb

Beispiel: IT-Profile in Zürich haben typischerweise einen höheren CPC als administrative Rollen in kleineren Regionen.

CPA (Cost per Application)

CPA (Cost per Application) misst die Kosten pro eingegangener Bewerbung und zeigt, wie effizient ein Stelleninserat konvertiert.

  • Niedriger CPA = effiziente Kandidat:innengewinnung
  • Hoher CPA = Optimierungsbedarf

Wichtige Interpretation: Ein niedriger CPC bei gleichzeitig hohem CPA deutet auf ein Conversion-Problem hin, nicht auf ein Traffic-Problem.

CTA (Click-to-Application Rate)

Die CTA (Click-to-Application Rate) misst den Anteil der Klicks, die zu einer Bewerbung führen.

  • Typischer Wert: 1–2 %
  • Niedrige CTA = schwache Conversion

Häufige Ursachen: unklare oder zu lange Stellenbeschreibung, falsche Erwartungen oder ein zu komplexer Bewerbungsprozess.

Cost per Hire

Cost per Hire misst die gesamten Recruiting-Kosten pro Einstellung und ist eine zentrale Kennzahl für Business-Entscheidungen.

  • verbindet Recruiting mit Finance
  • macht Effizienz vergleichbar
  • schafft Transparenz gegenüber der Geschäftsleitung

FAQ: Daten im Recruiting

Was ist datengetriebenes Recruiting?

Datengetriebenes Recruiting bedeutet, Entscheidungen auf Basis von Kennzahlen wie CPC, CPA oder Time-to-Hire zu treffen, statt sich nur auf Erfahrung oder Intuition zu verlassen.

Welche KPIs sind im Recruiting am wichtigsten?

Zu den wichtigsten KPIs gehören CPC, CPA, CTA, Time-to-Hire und Cost per Hire, da sie sowohl Effizienz als auch Prozessqualität abbilden.

Wie verbessert man die Conversion einer Stellenanzeige?

Die Conversion verbessert sich durch klare Jobtitel, präzise Anforderungen, realistische Erwartungen und einen einfachen Bewerbungsprozess.

Was sagt ein hoher CPA aus?

Ein hoher CPA deutet darauf hin, dass eine Stellenanzeige nicht effizient Bewerbungen generiert und optimiert werden sollte.

Warum ist Time-to-Hire wichtig?

Time-to-Hire zeigt, wie schnell eine Position besetzt wird und hilft, Verzögerungen im Recruiting-Prozess zu identifizieren.

Quelle: SECO-Arbeitsmarktdaten werden monatlich unter seco.admin.ch veröffentlicht.

Der Text dieses Artikels und das begleitende Bild wurden mit Unterstützung von KI erstellt.

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